Differenzierung

Schwache Schüler fördern! Starke Schüler fordern!

Differenzierung an der IGS Frankenthal

Differenzierung bedeutet, alle Schüler bei der Aneignung von Erkenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern und zu fordern.

Da wir Schüler mit sehr unterschiedlichem Leistungsvermögen an unserer Schule unterrichten, findet Differenzierung in allen Fächern statt und stellt ein Grundprinzip des Unterrichts dar.

Wir differenzieren nach:

  • Medien (Audiovisualisierung, Spiele, Konkretisierung, Abstraktion, …)
  • Methoden (Freiarbeit, Stationenarbeit, Thekenlernen, Wochenplan, Themenplan, Arbeitsplan, individuell zugeschnittene Förderpläne, Lernen durch Lehren, …)
  • Sozialformen (Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit, Neigungsgruppen, …)
  • Lernzielen, -inhalten bzw. -hilfen (Materialien bzw. Aufgabenstellungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und stofflichem Umfang …)

Gezielte Informationen zu den jeweiligen Differenzierungen in den verschiedenen Jahrgängen erhalten Sie nach einem Klick auf die entsprechende Schaltfläche.

 

Differenzierung in der Orientierungsstufe

Zur besseren Förderung bzw. Forderung unserer Schüler/innen bieten wir in den Ganztagsklassen in den Hauptfächern Deutsch, Englisch, Mathe eine Unterrichtsstunde pro Woche zusätzlich an. Diese Stunde wird in der Regel von der entsprechenden Fachlehrkraft und einer weiteren Lehrkraft gemeinsam unterrichtet.

In den Regelklassen wird jeweils eine der Unterrichtsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch Mathe pro Woche von den entsprechenden Fachlehrkräften mit jeweils einer weiteren Lehrkraft gemeinsam unterrichtet.
Zur Förderung der praktischen Arbeit bei Experimenten bzw. am PC oder Laptop wird eine Unterrichtsstunde pro Woche in den Fächern NaWi und ITG in halber Klassenstärke unterrichtet.

In der Orientierungsstufe findet noch keine äußere Leistungsdifferenzierung statt. Ab dem 7. Schuljahr werden unsere Schüler/innen in leistungsdifferenzierte Gruppen in Deutsch, Mathematik und Englisch eingeteilt.

Unser Hauptanliegen in der Orientierungsstufe ist, Schüler zu motivieren bzw. aufzubauen. Deshalb legen wir großen Wert auf differenzierte Leistungsmessung.

Wir haben uns für eine fachspezifische Differenzierung der Klassenarbeiten schon ab dem fünften Schuljahr entschieden:

Deutsch, Englisch und Mathematik:

Die Klassenarbeiten werden in Basis- und Zusatzteile gegliedert. Alle Schüler erhalten die vollständige Aufgabenstellung (Basis- und Zusatzteil). Die einzelnen Teile werden zu Beginn der Klassenarbeit genau besprochen. Den Basisteil müssen alle Kinder möglichst vollständig bearbeiten. Die Kinder können danach selbst entscheiden, ob sie neben dem Basisteil auch Teile der Zusatzaufgaben bearbeiten. Die einzelnen Teilbereiche werden durch eine optische Gliederung beim Erstellen der Aufgabenstellung klar gekennzeichnet.

Wird nur der Basisteil bearbeitet, kann bei richtiger Lösung die Note „befriedigend“ erreicht werden. Um die Notenwerte “gut” und “sehr gut” zu erreichen, müssen die Schülerinnen und Schüler die Zusatzaufgaben möglichst erfolgreich lösen.

Den Schülern können Hilfen (z. B. auf Kärtchen) gegen geringe Punktabzüge angeboten werden. Die Note „befriedigend“ wird aber trotz der Benutzung von „Hilfekärtchen“ bei richtiger Lösung erreichbar sein.

 

Differenzierung ab Klassenstufe 7

Ab der 7. Klassenstufe findet eine äußere Fachleistungsdifferenzierung an unserer Schule in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch auf zwei Leistungsebenen (Leistungsebene 1 und Leistungsebene 2) statt. „Die Entscheidung über die Einstufung und Umstufung erfolgt auf der Grundlage einer pädagogischen Beurteilung der Leistungsentwicklung und des Lernverhaltens.“ [vgl. §23 (ff) ÜSchO] Ab Klassenstufe 9 gilt dies auch für Physik, Biologie und Chemie.

Äußere Leistungsdifferenzierung ab Jahrgang 7

Leistungsdifferenzierung_ab_Jg_7

Weitere Informationen zu den Bildungsstandards für den Mittleren Schulabschluss finden Sie unter diesem Link: Bildungsstandards

Durchlässigkeit und Umstufung

Zum Ende eines jeden Halbjahres ab Klassenstufe 7 besteht die Möglichkeit oder auch die Notwendigkeit eines Wechsels des Differenzierungsniveaus. Schülerinnen und Schüler mit deutlich erkennbaren Leistungsveränderungen in einem bestimmten Fach können nach Konferenzbeschluss in eine höhere oder eine niedrigere Leistungsebene umgestuft werden.