Kafka-Museum statt Steckbriefe und Präsentationen

Kafka-Museum statt Steckbriefe und Präsentationen

In den letzten beiden Schulwochen sollte sich der Deutsch-LK von Herrn Jakob verstärkt mit Franz Kafka auseinandersetzen, um später mit dem erarbeiteten biographischen Hintergrund einzelne Werke und Texte des Autors besser verstehen zu können.

Von der Idee zur Umsetzung

Um der Monotonie ein wenig zu entgehen, kamen die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses auf die Idee, statt “langweiligen Präsentationen” oder “Steckbriefen” doch einfach ein kleines, aber feines “Kafka-Museum” für die Oberstufe auf die Beine zu stellen. Idee gefasst, Plan geschmiedet und “einfach gemacht”!


In wenigen Stunden verwandelte der Deutsch-LK einen Raum der IGS-Frankenthal tatsächlich in ein museumsartiges Konstrukt, welches Kafkas Lebens auf unterschiedlichen Ebenen näherbrachte. Ob ein Kurzfilm zu Kafkas beruflichem Werdegang und seiner Biographie oder eine digitale Informationsstelle, welche die Beziehungen zu seinen Lebensgefährtinnen näher beschreibt oder gar ein inszenierter Raum, der den “Vater-Komplex” drastisch veranschaulicht… Die Besucher aus den anderen Oberstufenkursen waren begeistert und voll des Lobes.
Auch ich schließe mich gerne diesem Lob an und spreche meinem LK den tiefsten Respekt aus: “Ihr habt das echt klasse und mit sehr viel Liebe gemacht, Hut ab!

Eine kleine Randnotiz von mir als Lehrer – Es war einfach auch mal schön die Fäden aus der Hand zu geben und die Schülerinnen und Schüler “alles” machen zu lassen. Mehr als “Dinge von A nach B tragen” und Räume aufschließen musste ich nicht – tut auch mal gut.